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  • Kleinmeisen
  • Einflugöffnung - wie groß?
  • Nistkasten - wohin?
  • Nistkasten reinigen: Wie & wann?
  • „Kleinmeise“ – wer ist das denn?
  • Wann soll man Nistkästen aufhängen?
  • Finger weg von Billigware!

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Wie lange brüten Vögel?

Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Unter zwei Wochen "schafft" es aber kaum eine Vogelart. Bei großen Vögeln, wie etwa Seeadlern, können aber auch schon einmal ein Monat oder sogar noch ein paar Tage mehr ins Land gehen, bevor die Jungen schlüpfen.
Bei den Singvögeln, für die wir hier Nisthöhlen anbieten, kann man als Faustregel von einer Brutdauer von ca. 14 Tagen ausgehen. Nach dem Schlüpfen werden die Vogelküken (Nestlinge) dann etwa noch einmal so lange im Nest von den Altvögeln gefüttert. Aber auch nach dem Verlassen des Nestes (man nennt die Jungvögel dann „Ästlinge“), füttern einige Vogelarten die Jungen noch weiter. In dieser Zeit lernen die Jungvögel aber auch, Nahrung selbst zu finden oder zu fangen. Als Anhaltspunkt kann man davon ausgehen, die die Altvögel bei den meisten Singvogelarten fünf bis sechs Wochen mit der Aufzucht einer Brut beschäftigt sind.

Viele Vogelarten können daher auch zwei Bruten im Jahr aufziehen. Bei großen Vögeln reicht die Zeit dazu nicht. So wird es niemanden verwundern, dass Seeadler, Störche, Gänse, Milane oder Kraniche nur eine Brut im Jahr haben.

Brauchen Stare eine Sitzstange?

Der SCHWEGLER Starenkasten hat keine Sitzstange vor dem Einflugloch. Die braucht es auch nicht! Auch wenn vor allem in Bilderbüchern Starenkästen fast immer mit einer Sitzstange abgebildet werden – in der Natur braucht es einen solche Sitzstange nicht, um den Nistkasten für die Vögle interessant zu machen. In der Natur gibt es ja auch keinen Nisthöhlen, mit einem passenden Ast vor dem Einflugloch. Wenn der Start gerne in der Nähe seiner Bruthöhle sitzen möchte, findet sich mit Sicherheit auch ein geeigneter Ast.
Leider ist es so, dass auch Stare in unserer Zeit ganz andere Probleme haben als eine nicht vorhandenen Sitzstange am Nistkasten.







Holzbeton

Holzbeton vereint in sich eine Reihe hervorragender Eigenschaften. Holzbeton ist witterungsbeständig und langlebig! Eine Nisthöhle aus Holzbeton kann durchaus mehrere Jahrzehnte unseren heimischen Singvogelarten als Nistplatz dienen. Holzbeton ist atmungsaktiv! Damit trägt dieses Material wesentlich zu einem optimalen Klima in der Bruthöhle bei, weil die Bildung von Schwitzwasser in der Nisthöhle nachhaltig verhindert wird. Die Nisthöhlen bestehen zu 75% aus Holz. Dadurch isolieren Nistkästen aus Holzbeton hervorragen gegen Temperaturschwankungen und werden von den Vögeln auch sehr gerne im Winter als Übernachtungsplatz aufgesucht.

Warum Alu und nicht Eisen?

Warum gerade ein Alu-Nagel? Geht nicht auch ein Eisennagel? Gegenüber einem Eisennagel hat der Nagel aus Alu einige entscheidende Vorteile. Er rostet z.B. nicht. Das bedeutet, die Oberfläche des Nagels bleibt dauerhaft glatt. Somit lässt sich der Nagel auch nach Jahren wieder aus dem Baum herausziehen. Ein Eisennagel dagegen würde im Stamm regelrecht festrosten und sich kaum noch entfernen lassen. Kommt ein Holzstamm mit einem eingewachsenen Eisennagel ins Sägewerk, kann dies bei den dortigen Sägeblättern ebenso wie bei den Sägeketten der Motorsägen, zu erheblichen Schäden führen. Das weiche Aluminium hingegen wird von dem härteren Stahl des Sägeblatts durchtrennt.

Sollten Sie Alu-Nägel benötigen, lassen Sie uns dies bitte wissen.

Was sind "Höhlenrüter"

Unter Höhlenbrütern versteht man alle Vogelarten, die Ihr Nest in einer allseitig umschlossenen Höhle bauen. In der Regel ist dieses Nest durch nur ein Einflugloch (Baumläufer zwei Einfluglöcher) erreichbar. Je nach Vogelart müssen die Einfluglöcher eine bestimmte Größe haben. Der Kleiber passt zu große Einfluglöcher durch Zukleben mit Lehm auf seine Größe an. Nur die wenigstens höhlenbrütenden Vögel sind in der Lage, ihre Bruthöhle selbst zu zimmern. Sie sind daher auf verlassenen Spechthöhlen oder auf natürliche Höhlen, wie sie z.B. an den Abbruchstellen abgestorbener Äste entstehen, angewiesen. Alte Bäume aber, die Nisthöhlen bieten könnten, sind in unseren Wäldern und Gärten aber selten geworden. Daher ist das Anbringen naturnaher Nisthöhlen aus Holzbeton so wichtig.

>>> Nistkästen für Höhlenbrüter

Was sind "Nischenbrüter"

Nischenbrüter finden es in einer geschlossenen Nisthöhle einfach zu dunkel. Sie möchten mehr Licht in ihrem Brutraum. Daher haben Nisthilfen für Nischen- oder Halbhöhlenbrüter auch mehrere oder eine sehr große Einflugöffnung. Naturgemäß ist dadurch die Brut weniger gut gegenüber Nesträubern wie Katzen, Marder oder auch Elstern geschützt. Es ist daher wichtig, den Platz für die Anbringung von Halbhöhlen besonders sorgfältig auszuwählen. Die Stelle sollte an einer Wand sein, so dass Katzen sie nicht erreichen können. Keinesfalls dürfen diese Nisthilfen in Bäume gehängt werden, da Nesträuber in diesem Fall allzu leichtes Spiel haben.

>>> Nistkästen für Nischenbrüter

Was sind "Freibrüter"

Freibrüter sind alle Vogelarten, die Ihr Nest frei – ohne schützende Höhle – in Bäumen, Büschen oder am Boden bauen. Diesen Vogelarten kann man mit Nisthilfen kaum helfen. Eine Ausnahme stellt die SCHWEGLER Zaunkönigkugel dar. Allen anderen frei brütenden Vogelarten hilft man am ehesten, in dem man im Garten geeignete Strukturen schafft, die Schutz und Deckung bei Brut und Jungenaufzucht bieten. Dies können „verwilderte“ Bereich wie Hecken, Gebüsche oder Reisighaufen sein.

>>> Zaunkönigkugel von Schwegler

Was sind "Kleinmeisen"

Unter Kleinmeisen versteht man die Meisenarten Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise. Diese Meisen „passen“ durch ein Einflugloch von 26 mm, welches für die etwas größere Kohlmeise aber auch die beiden heimischen Sperlingsarten zu klein ist. Durch die Anbringung einer Nisthöhle mit einem 26 mm-Einflugloch ist die Nisthöhle quasi für die Kleinmeisen „reserviert“ und es besteht nicht die Gefahr, dass diese durch größere Vogelarten aus der Nisthöhle verdrängt werden, wie dies bei einem Einflugloch von 32 mm denkbar wäre.

>>> Nistkästen für Kleinmeisen

Wie groß soll das Einflugloch sein?

Schwegler Nistkästen aus Holzbeton bieten wir mit unterschiedlich großen Einfluglöchern an. Mit der Wahl der Größe der Einflugöffnung können Sie Einfluss auf die Vogelarten nehmen, die den Nistkasten zum Nestbau nutzen können.

Einflugöffnung 26 mm:

Diese Nistkästen sind allen Kleinmeisen vorbehalten. Zu den Kleinmeisen zählen Blaumeise, Sumpfmeise, Tannen- und Haubenmeise. Diese Meisenarten laufen häufig Gefahr, von der größeren Kohlmeise oder Sperlingen aus bereits besetzten Nistkästen vertrieben zu werden. Da Kohlmeisen und Sperlinge aber nicht durch eine 26 mm große Einflugöffnung hindurch passen, können sie die Kleinmeisen auch nicht aus solchen Nistkästen verdrängen. Es ist daher sehr sinnvoll, auch immer an einen Nistkasten mit einem 26mm-Einflugloch zu denken.

Einflugöffnung 32 mm:
Hier nisten alle Meisenarten aber auch Feld- und Haussperling, Gartenrotschwanz, Halsband- und Trauerschnäpper. Manchmal auch der Kleiber. Zuweilen werden solche Nistkästen auch von Fledermäusen als Tagesquartier aufgesucht.

Einflugöffnung 45 mm:
Diese Einflugöffnung kennzeichnet den Starenkasten. Manchmal wird so ein Kasten auch von einem Buntspecht besiedelt. Besonders interessant ist es, wenn ein Kleiber diesen Kasten als Nistplatz wählt. Dann kann man beobachten, wie der Kleiber das Einflugloch auf die ihm „angenehme“ Größe von ca. 32 mm „zumauert“. Natürlich „passen“ auch alle anderen höhlenbrütenden Singvogelarten durch dieses Einflugloch. Allerdings haben diese dann schlechte Karten, wenn tatsächlich ein Star den Nistkasten für sich entdeckt hat.

Der optimale Platz für den Nistkasten.

Nistkasten, an einem Baumstamm befestigt
Nistkasten, an einem Baumstamm befestigt

Anbringung an Baumstämmen:
Das ist quasi der Klassiker. In den Baumstamm wird ein Nagel (Alu-Nagel!) geschlagen, an den dann der Nistkasten gehängt wird. Diese Methode ist nahezu an jedem Baum realisierbar. Natürlich kann der Nistkasten mit dem Aufhängebügel auch über in eine Astgabel gehängt werden. Der Kasten hat aber immer Kontakt zum Baumstamm. Das kann zum Problem werden, wenn sich Katzen oder Marder für den Nistkasten bzw. für seinen „Inhalt“ zu interessieren beginnen. Ist diese Gefahr absehbar, sollten Sie auf Nistkästen zurückgreifen, die freihängend angebracht werden können.





Freihängende Nisthöhle aus Holzbeton

Freihängende Anbringung an Ästen:
Hier wird der Nistkasten einfach an einen (ausreichend starken) Ast gehängt. Auf Grund dessen und auf Grund der speziellen Bauform des Kastens mit einem kegelförmigen Dach haben Katzen und Marder nun keine Chance mehr, der Brut oder den fütternden Altvögeln gefährlich werden zu können. Achten Sie auf einen ausreichend straken Ast, damit dieser die Last der Nisthöhle sicher tragen kann und bei Wind nicht zu stark in Bewegung gerät.

Nisthöhle für Meisen von Schwegler
Nisthöhle für Meisen von Schwegler

Anbringung an Wänden und Fassaden:
Nicht jeder hat die Möglichkeit, auf einen Baum als Platz für einen Nistkasten zurückgreifen zu können. Für die Befestigung direkt an Wänden und Fassaden hat Schwegler eine spezielle Nisthöhle entwickelt, die vor allem durch ihr modernes Design hervorsticht. An Balkonen, Terrassen, Carports, Nebengebäuden etc. sind dies Nistkästen – die es für Höhlen und Nischenbrüter gibt – nicht nur ein optischer Blickfang sondern auch eine einzigartige Möglichkeit, die Vögel bei der Jungenaufzucht zu beobachten.

Schwegler Halbhöhle für Nischenbrüter
Schwegler Halbhöhle für Nischenbrüter Nistkästen für Nischenbrüter müssen immer Kontakt zu einer Wand haben.

Sonderfall Nischenbrüter:
Halbhöhlen für Nischenbrüter müssen immer an einer Wand angebracht werden. Würde man einen solchen Kasten in einen Baum hängen, würde er nicht angenommen werden. Nischenbrüter brauchen die Nähe zu einer wie auch immer gestalteten Wand. Daher gibt es bei den Nisthöhlen für Nischenbrüter auch nur die Möglichkeit, diese direkt an einer Wand aufzuhängen. Bitte beachten Sie dabei, dass die betreffende Stelle an der Wand etwas sichtgeschützt ist und keinen Zugang für Katzen – z.B. über in der unmittelbaren Nähe stehende Bäume – bietet.

Wie & wann reiningt man den Nistkasten?

Nistkästen aus Holzbeton sind sehr pflegeleicht, ist das Material doch sehr dauerhaft und witterungsbeständig. Lediglich einmal im Jahr sollte der Nistkasten gereinigt werden. Dazu wird das im Nistkasten vorhandene, alte Nest, einfach aus dem Nistkasten entfernt. Damit entledigt man sich auch gleich der Parasiten, die noch im Nistmaterial vorhanden sind. Diese können dann nicht mehr die Vogelbrut befallen.

Der ideale Zeitpunkt für die Reinigung der Nisthöhlen ist der Herbst, z.B. der Oktober. Zu dieser Zeit sind alle Jungvögel ausgeflogen und der Nistkasten wird noch nicht wieder als Übernachtungsquartier genutzt. Gerade in kalten Winternächten nutzen z.B. Meisen gerne den Schutz von Nistkästen. Für die Reinigung des Nistkastens ist es ausreichend, das Nistmaterial zu entfernen. Wer mag, kann den Nistkasten noch ausfegen. Eine Säuberung mit chemischen Reinigungsmitteln ist nicht notwendig und sollte in jedem Fall unterbleiben.

Hat man die Reinigung der Nisthöhle im Herbst verpasst, kann dies auch noch im Frühjahr nachgeholt werden. Allerdings sollte man den Nistkasten dann erst eine Zeit lang beobachten, um zu prüfen, ob die Vögel nicht doch schon mit dem Nestbau begonnen haben, um nicht versehentlich das neu begonnene Nest gleich mit zu beseitigen.

„Kleinmeise“ – wer ist das denn?

Blaumeise
Blaumeise

Wer jetzt sagt: „Keine Ahnung – Google fragen!“ wird sich ganz schön wundern. Da findet sich nicht viel (außer vielleicht bald dieser Text). Auch WIKIPEDIA findet nichts Verwertbares und der Duden vermutet, man könnte „kleinweise“, nicht aber „Kleinmeise“ gemeint haben. Wahlweise wird vom Duden auch "Stemmeisen" angeboten.
Was aber sind nun „Kleinmeisen“? Antwort: Eigentlich sind dies alle Meisen, außer der Kohlmeise, der größten und kräftigsten unserer einheimischen Meisen. Und wer nun einmal kleiner als die Kohlmeise ist, zählt zu den Kleinmeisen. (Wobei nicht klar auszumachen ist, woher der Begriff „Kleinmeise“ stammt oder wer ihn geprägt hat).

Neben der Kohlmeise – quasi der „Großmeise“ – finden wir in Deutschland auch noch die folgenden Meisen: Beutelmeise, Bartmeise, Schwanzmeise, Weidenmeise, Haubenmeise, Tannenmeise und - die wohl bekannteste aller „Kleinmeisen“ - die Blaumeise.
Die Blaumeise dürfte auch deshalb – neben der Kohlmeise – zu den bekanntesten Meisen zählen, weil sie - vom Tiefland bis in die Mittelgebirgslagen - weit verbreitet ist, oft an Winterfütterungen zu beobachten ist und auch sehr gerne die angebotenen Nistkästen annimmt. Dies besonders dann, wenn durch die limitierende Einflugöffnung von 26 mm garantiert ist, dass die Blaumeise nicht durch Sperlinge oder die Kohlmeise aus dem Nistkasten verdrängt werden kann.
Demgegenüber führen Beutelmeise, Bartmeise und Schwanzmeise eher ein Schattendasein, denn sie zählen zu den "Freibrütern" und sind somit auch nicht in Nistkästen anzutreffen. Und da ist es bei den Meisen nicht viel anders als bei den Menschen: Wer sich nicht ständig ins Gesichtsfeld der Öffentlichkeit drängelt wird auch nicht zur Kenntnis genommen.

Weidenmeise, Haubenmeise und Tannenmeise wiederum leben vorzugsweise in Wäldern, weniger in Gärten, so dass sie dort deutlich seltener zu beobachten und auch deutlich seltener in Nistkästen anzutreffen sind als die Blaumeise oder die Kohlmeise.

„Was Du heute kannst besorgen,

Starenkasten von Schwegler
Starenkasten von Schwegler

das verschiebe nicht auf morgen!“
oder die Frage, zu welchem Zeitpunkt man Nistkästen am besten aufhängen sollte?

Ganz einfache Antwort: Jetzt!

Die Antwort ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, trifft aber den Kern der Sache. Es gibt keinen falschen Zeitpunkt – höchsten Zeitpunkte, die nicht so ganz glücklich sind. Aber das ist dann eher das Problem des Aufhängenden und nicht das der Vogelwelt.
Nistkästen erfüllen das ganze Jahr hinweg einen Zweck. In der Brutsaison im Frühjahr und Sommer dienen sie als idealer Brutplatz für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter. Im Winter sind die gereinigten Nistkästen ein sicherer und geschützter Schlafplatz. Wer zum ersten Mal einen Nistkasten aufhängen möchte, sollte dies im zeitigen Frühjahr tun, denn dann ist die Chance, dass der Nistkasten rasch besiedelt und sich somit auch das Erfolgserlebnis einstellt, besonders hoch. Nistkästen, die im Herbst aufgehängt werden, müssen naturgemäß etwas länger auf ihre ersten brütenden Bewohner warten. Aber wichtig sind auch diese Nistkästen. Denn gerne werden diese Nisthöhlen – wenn auch oftmals von uns unbemerkt – von z.B. Blaumeisen oder Kohlmeisen im Herbst und Winter als sicherer Schlafplatz genutzt.







Billigware kann Jungvögel gefährden.

Wer unseren einheimischen Singvögeln wirklich helfen möchte, der sollte bei der Auswahl der Nistkästen nicht voreilig zu Billigware greifen. Nistkästen dürfen keinesfalls aus Metall oder Kunststoff sein. Diese Materialien heizen sich im Sommer oftmals so stark auf, dass die Brut verdurstet. Außerdem sind diese Kästen innen so glatt, dass die Jungvögel das Nest nicht verlassen und ins Freie gelangen könne. Da die Altvögel irgendwann die Fütterung im Nest einstellen, verhungern die Jungvögel im Nest.

Nisthöhlen sollten daher im Idealfall aus Holzbeton sein. Holzbeton wirkt isolierend, an der rauen Oberfläche gelangen die Jungvögel problemlos ans Flugloch, wenn sie alt genug sind, um das Nest zu verlassen. Achten Sie darauf, dass ich das Flugloch im oberen Drittel des Nistkastens befindet. Bei manchen Billigangeboten befindet sich das Flugloch eher in der Mitte des Kastens – eine unwiderstehliche Einladung an alle Nesträuber, die so ganz leicht die Jungvögel im Nest herausziehen können.

Wer also wirklich etwas für den Vogelschutz tun möchte, sollte zwischen 20 und 30 Euro für eine Nisthöhle ausgeben. Diese Nisthöhlen sind dann z.B. aus dauerhaften und atmungsaktiven Holzbeton und bieten den Vögeln optimale Brutbedingungen – über viele Jahre hinweg. Schauen Sie sich in unserem Online-Shop um und finden Sie die Nisthöhle, die am besten für Ihren Garten oder Balkon geeignet ist.

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